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Interview mit dem Trainer der 1. Mannschaft – Alexander Wolf

Alexander Wolf ist 49 Jahre, von Beruf Lehrer und seit 18 Jahren als Trainer tätig (Stationen: ASV Rott, SV Amerang, TSV Taufkirchen, SV Waldhausen, FC Grünthal, ESV Rosenheim, SV Edling, SV Höslwang, SV Schechen, TuS Prien, TuS Großkarolinenfeld).

 

„Da ich schon vor 10 Jahren die 1. Mannschaft des ESV trainierte und mit mehreren damaligen Spielern jetzt in der „Alten Liga“ beim ESV mit ihnen spiele, kenne ich das Umfeld und es ist mir aus diesem Grund nicht schwer gefallen, ein erneutes Engagement beim ESV aufzunehmen. Es bewahrheitet sich hier das Sprichwort „Einmal Eisenbahner – immer Eisenbahner“!

 

Wie kommst du mit der Mannschaft zurecht?

„Alle Spieler haben mich herzlich empfangen und geben mir das Gefühl, dass sie mit meiner Arbeit zufrieden sind. Die Chemie hat von Beginn an gestimmt.“

 

Was muss die Mannschaft besser machen?

„Wir verfügen über technisch versierte Spieler, die in der Lage sind, den Gegner spielerisch zu beherrschen, zu dominieren und dem Spiel ihren Stempel aufzudrücken. Leider gelingt das nie über die gesamte Spielzeit – zu oft agieren wir zu sorglos und unkonzentriert und zu wenig umsichtig. Nimmt sich ein Spieler durch Unachtsamkeit nur eine Minute aus dem Spiel, ergibt das bei 10 Feldspielern 10 Minuten. Wie willst du ein Spiel gewinnen oder zu Null spielen, wenn dir während der 90 Minuten irgendwo 10 Minuten abgehen. Nur wenn wir in der Lage sind, dieses Problem im Kollektiv zu klären, können wir auf Dauer erfolgreich sein.“

 

Bist du mit dem jetzigen Start zufrieden?

„Mit dem Verlauf der Vorbereitungsphase war ich bis auf kleinere Einschränkungen zufrieden. Alle Akteure zogen voll mit und so erzielten wir auch gegen höherklassige Mannschaften gute Ergebnisse. Danach war die Erwartungshaltung der Mannschaft sehr groß. Leider standen dann zum Punktspielstart abwechselnd sieben Spieler urlaubsbedingt nicht zur Verfügung und mit Kapitän Markus Wölflick verletzte sich ein Schlüsselspieler. Dennoch konnten wir in den Hemspielen wichtige Punkte auf der Habenseite verbuchen. In den Auswärtsspielen waren wir mitnichten das schlechtere Team, haben den Gegner aber meist durch individuelle Fehler aufgebaut und brachten uns so um den Lohn unserer Arbeit. So wird es schwierig in der Liga eine gute Rolle zu spielen.

Das heutige Heimspiel gegen Prutting wird richtungsweisend für uns sein.“

 

Überraschung im Kreispokal – hast du damit gerechnet?

„Neben den normalen Trainingseinheiten hatten wir in der Vorbereitung die Gelegenheit uns zunächst in einer starken Vierergruppe mit Edling, Schloßberg und Höslwang durchzusetzen. Mit Siegen gegen Großkarolinenfeld und jetzt  gegen Bergen zeigte unsere Mannschaft Profil: Engagement und Konzentration und das angesprochene technische Potential brachten den Erfolg – wir konnten befreit aufspielen.“

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